Pressemeldung: Rezeptideen zu Weihnachten (19.12.2017)

An Weihnachten können Gastgeber mit einem Wildgericht bei Familie und Freunden kulinarisch punkten. Der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. zeigt, wo Verbraucher eine große Auswahl an wilden Rezeptideen zum Fest finden.

 

Reh-Rollbraten mit Pilz-Kräuterfüllung. Foto: DJV.

Die Wildschweinkeule oder der Rehrücken stehen als Hauptgericht für das Weihnachtsessen fest. Wer sich nun aber fragt, wie ein köstliches Wildgericht daraus gezaubert wird, kann einfach auf www.wild-auf-wild.de zahlreiche Rezepte für das perfekte Weihnachtsmenü finden. Von der Wildentenbrust auf Sauerkirchen über Reh-Rollbraten mit Pilz-Kräuterfüllung bis hin zum gebackenen Frischling ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wildbret, wie das Fleisch von erlegten Tieren auch genannt wird, ist eben vielfältig einsetzbar.

Neben Wildrezepten können Interessierte auch Wildanbieter über die Postleitzahlensuche in ihrer Nähe finden. Auf
www.wild-auf-wild.de gibt es zudem Tipps zum Einkauf und Lagerung von Wildbret sowie zur Verwertbarkeit von Teilstücken und richtigem Einfrieren zu entdecken.

Damit noch nicht genug, denn auch auf dem YouTube-Kanal des Deutschen Jagdverbandes können sich Wild-Fans von einer großen Auswahl an Kochvideos Appetit auf ein wildes Weihnachtsmenü machen lassen.

Rund 3.000 Tonnen Wildbret lieferten Jägerinnen und Jäger in Rheinland-Pfalz im Jagdjahr 2016/2017. Etwa 1.700 Tonnen stammen dabei allein von heimischen Wildschweinen. Rehwild lieferte knapp 869 Tonnen Wildbret. 325 Tonnen Wildbret kommen vom Rotwild. Auch die sogenannten Nieder- und Federwildarten wie Hase und Kaninchen sowie Ente und Fasan eignen sich bestens für eine moderne und gesunde Küche. Vor allem in den klassischen Niederwild-Revieren der Vorderpfalz und Rheinhessens sind diese Arten heimisch und stellen eine Bereicherung des Menüs dar. In Rheinland-Pfalz lieferten Kaninchen, Fasan und Co. zusammen mehr als 30 Tonnen Wildbret.

Weitere Daten und Fakten zu Wildbret:

Wussten Sie schon, …

… dass, besonders das Fleisch im Herbst und frühen Winter sehr zart ist, weil das Muskelfleisch der Tiere prozentual mehr „gute“ Fette enthält.

… dass das Fleisch heimischer Wildtiere einen ähnlich hohen Anteil (14 – 21 Prozent) der gesunden Omega-3-Fettsäuren enthält wie der allzeit gepriesene Lachs (20 Prozent)?

… dass es einen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen dem Anteil von Omega-6-Fettsäuren und der maximalen Laufgeschwindigkeit des Wildtieres gibt? Kurz: Je schneller das Wildtier, desto gesünder dessen Braten.

Wofür wir mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren brauchen:

Omega-3-Fettsäuren sind essenzielle Nahrungsbestandteile, da sie der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann. Sie verbessern das Augenlicht, senken das Risiko für Herz-/Kreislauferkrankungen oder Typ-2-Diabetes. Auch Omega-6-Fettsäuren benötigt der Körper für wichtige Funktionen. Sie helfen gegen Bluthochdruck, Allergien und Hautprobleme.

Hier können Sie die Pressemeldung als PDF herunterladen.
 

 

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